Benediktenkraut

Cnicus benedictus / Carduus benedictus

andere Namen: Benediktendistel, Bitterdistel, Heildistel, Spinnendistel

Korbblütengewächs

Droge: das Kraut ohne Wurzel;
Geschmack: frisch weniger bitter als getrocknet, salzig

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe (Cnicin), ätherisches Öl, Gerbstoffe

Wirkung: fördert Sekretion; antibakteriell

Anwendung: Appetitlosigkeit, Sekretionssteigerung, dyspeptische Beschwerden wie Verstopfung und Blähungen;
äußerlich zur Wundbehandlung

positive Monografie

Vorsicht bei Allergien gegen Korbblütler und bei Überdosierung

Geschichte: bereits bei Galen (durchdringt verstopfte Organe) und Dioskurides (bei Magenproblemen) erwähnt; in der Klosterheilkunde (wärmend); zu Zeiten Goethes offizinell


Hildegard von Bingen

Benediktenkraut ist heiß.
Wenn jemand es isst oder im Getränk einnimmt, entflammt es ihn zur Glut und Begierde.
Wenn aber ein Mensch an seinem ganzen Körper und an seinen Körperkräften abnimmt, soll er Benediktenkraut in Wasser kochen und dieses Wasser oft so heiß trinken, und er wird die Körperkräfte zurückbekommen.

Physica 1.164

Festival in Eutin

Am Pfingstwochenende findet das Festival für Gesundheit und Lebenskunst zum 2. Mal im Küchengarten von Schloss Eutin statt.
Ich bin mit einem Verkaufs- und Infostand vor Ort und würde mich freuen Sie dort persönlich zu begrüßen.

Auf Grund einer Programm-Änderung werde ich am Sonntag um 15.30 Uhr einen Vortrag über Hildegard von Bingen halten:
„Wie ihre Visionen uns heute helfen können“

Bärentraube

Arctostaphylos uvae ursi

andere Namen:
Achelkraut, Bärentee, Harnkraut, Sandbeere, Wolfsbeere, Wilder Buchs

in Deutschland geschützt

Familie: Ericaceae

Vorkommen: von Skandinavien, Mitteleuropa bis Himalaya und Nordamerika; in Kiefernwäldern, Heidegebieten

Droge: die Blätter; Geruch schwach eigenartig; Geschmack zusammenziehend, schwach bitter

Inhaltsstoffe: Arbutin, freies Hydrochinon, Gerbstoffe, Flavonoide u.a.

Wirkung: antibakteriell, adstringierend

Anwendung: antiseptisches Diuretikum bei entzündlichen Krankheiten der ableitenden Harnwege; Verwendung als Tee-Kaltansatz oder Extrakt

Vorsicht:

  • bei Überdosierung oder falscher Zubereitung (heißer Auszug) Übelkeit und Erbrechen auf Grund der Gerbstoffe
  • nicht länger als eine Woche!
  • bei längerer Einnahme Gefahr einer chron. Hydrochinonvergiftung (Übelkeit, Erbrechen, Leberschäden), Magenreizung

Vortrag von Inge Armschat

Zum Vortrag von HP Inge Armschat in Eckernförde hatten wir beide diverse Informationsmaterialien für die Zuhörer mitgebracht.
In dem wunderschönen Veranstaltungsraum in der Frau-Clara-Straße 6 hatten wir die Möglichkeit, dies ansprechend zu präsentieren.

Zeitschriften Naturarzt und DNB Impulse des Deutschen Naturheilvereins
Lunasol Kosmetik, Solunate, Spagyrik Literatur der Edition Insole
Flyer von Frau Armschat, Lektüre zum Graf von St. Germain und Louisenlund