Habichtskraut

Pflanzengattung mit vielen Arten und Unterarten

Orangerotes Habichtskraut – Hieracium aurantiacum

Kleines Habichtskraut – Hieracium pilosella

Bildquelle: Kooperation Phytopharmaka

Verwendung in der Volksheilkunde:
als Diuretikum (Aufguss), Verdauungsbeschwerden, für Leber und Niere, als Augenwasser

Hildegard von Bingen

Das Habichtskraut ist kalt und gegessen stärkt es das Herz.
Es vermindert die schlechten Säfte, die sich an einer Stelle im Menschen sammeln. Aber wer es aus Notwendigkeit isst, soll es nicht allein oder einfach essen, weil es zu bitter ist, und deswegen soll er etwas Galgant oder etwas Zitwer beifügen und es, wie gesagt, essen, und es löst die kalten Säfte auf.

Physica 1.117

Traubenkirsche

Prunus padus 

andere Namen: Sumpfkirsche, Ahlkirsche

Beschreibung: 
die Laubblätter entwickeln sich im Mai/Juni gleichzeitig mit den weißen, vielblütigen, traubigen Blütenständen; in den Trauben reifen bis September die kleinen (erbsengroß), glänzend schwarzroten Steinfrüchte, die einen runzeligen, ovalen, oft zugespitzten Stein

Herkunft: Nordamerika

Sammelgut: Früchte; herb-bitterer Geschmack

Wirkung: stark abführend!

Anwendung: roh ungenießbar > Zubereitung von Saft, Mus, Marmelade (die Kerne müssen vom Fruchtfleisch getrennt werden)

Wissenswertes: werden gerne von Vögeln gefressen