Muskatnuss

Myristica fragrans

Muskatnussgewächs

Droge: die Samen “Nüsse”

Geschmack: kräftig, nussig, holzig, warm, harzig, harmonisch

die beste kommt aus Grenada (kleine Antillen)

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, 30-40% fettes Öl, Muskatbutter/Muskatbalsam, psychotropes Myristicin, Elemicin, Safrol

Muskatnusspflanze im Gewächshaus
des Pharmazeutischen Instituts der CAU, Kiel

Wirkung und Anwendung:

  • stärkt Leber und Gallenblase gegen Toxine
  • bei Verdauungsbeschwerden, Magenkrämpfen, Durchfall
  • bei Bronchialkrankheiten, Asthma
  • rheumatische Beschwerden (in Salben)
  • blutstillend
  • regt Nerven und Gehirntätigkeit an > psychoaktiv > Missbrauch als Rauschmittel > Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen, Orientierungslosigkeit
  • in hohen Dosen (ab 5g) ist Muskatnuss giftig!
  • im Mittelalter begehrtes „Pestmittel”

Hildegard von Bingen

Die Muskatnuss hat große Wärme und eine gute Mischung in den Kräften.
Wenn der Mensch Muskatnuss isst, öffnet sie sein Herz, reinigt seine Sinne und bringt ihm gute Stimmung.

Physica 1.21

Anwendung bei:
• depressiver Verstimmung
• Gicht im Gehirn