Gerste

Hordeum vulgare

  • mit meist langer Granne, mit oder ohne Spelz, einjährig, 0,6-1,2 m hoch
  • bereits von den Sumerern angebaut
  • viele Mineralstoffe
  • wichtiges Nahrungsmittel (in Tibet als Tsampa)
  • schlecht zum Backen, aber gut zum Kochen geeignet
  • Wintergerste hauptsächlich als Viehfutter
  • Sommergerste zum Backen und als Malz für das Bierbrauen
  • Graupen sind geschliffene Gerstenkörner

 

Hildegard von Bingen

Gerste ist kalt und insofern kälter und schwächer als das vorgenannte Getreide. (Weizen, Roggen, Hafer) Und wenn sie in Brot oder Mehl gegessen wird, schadet sie Gesunden und Kranken, weil sie nicht so große Kräfte hat wie die übrigen Getreidesorten. 

Physica 1.4