Buchtipp – Aromapflege von Eliane Zimmerman

Als neugieriger Neuling im Gebiet der Aromatherapie habe ich mir einige Bücher aus der Stadtbücherei ausgeliehen, um mich unabhängig von Firmen/Anbietern schlau zu machen. 

Dieses liebevoll gestaltete Buch von Eliane Zimmermann möchte ich Ihnen aus mehreren Gründen empfehlen. 

  • Thema des Buches ist die Anwendung von Ätherischen Ölen im pflegerischen Bereich. Es dient vor allem als Hilfestellung für Menschen, die ihre Angehörigen pflegen und diesen etwas Gutes tun wollen. Aber natürlich spricht nichts dagegen sich auch selbst etwas Gutes zu tun, denn Pflege kann sehr belastend sein. 
  • Der erste Teil des Buches heißt daher auch sehr passend „Aromapflege ist Lebensqualität“. In diesem Kapitel wird ausführlich erklärt, wie man die verschiedenen Anwendungen selbst herstellen kann. 
  • Der umfassende zweite Teil des Buches beschreibt die wichtigsten Ätherischen Öle nach Wirkgruppen. Das ist eine sehr sinnvolle Einteilung, da man hier bei Bedarf zwischen verschiedenen Pflanzen wechseln kann, wenn jemandem ein Duft nicht so gut gefällt. 

Was mir allerdings fehlt, sind Quellenangaben zu den wissenschaftlichen Nachweisen der Wirkungen. (Aber das ist so eine Marotte von mir…)


Eliane Zimmermann • Trias Verlag • ISBN 978-3-432-10131-6


PS: Eliane Zimmermann hat übrigens eine sehr informative HOMEPAGE.

PPS: Ich habe meine Öle jetzt nach diesen Wirkgruppen in der Aufbewahrung geordnet.  😉

Rezept mit Kupfer

Anwendung bei Tieren
nach Hildegard von Bingen • Physica 9.5

Aber leg auch, wenn Pferde oder Rinder oder Schafe oder Ziegen oder Schweine oder irgendwelche anderen Tiere die Kehlsucht oder eine Kopfkrankheit haben, einen großen Klumpen Kupfer in einen Kessel oder in eine Schüssel, gieß Wasser drauf und bring das Wasser mit dem Kupfer am Feuer zum Kochen.
Besprenge so mit diesem heißem Wasser ein- oder zweimal das Futter jenes Viehs, sei es Hafer oder Heu, und das Übel wird von ihm weichen. Denn wenn die besagte Wärme und Wirkkraft des Kupfers im Wasser am Feuer aktiviert und so im Futter oder im Trank dem leidenden Vieh verabreicht wird, vermindert das die verdorbenen Säfte, die es schädigen und die sich in seinem Kopf auf giftiger Luft gesammelt haben.


Wie immer übernehme ich keinerlei Haftung für dieses Rezept!

Anmerkung:
Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement für den Körper. Ein Mangel kann sich vielfältig auswirken.
Ich finde es bemerkenswert, dass bereits im 12. Jahrhundert dieses Metall gezielt eingesetzt wurde.
Heute können wir jedoch auf entsprechende Mineralfutter zurückgreifen – die sind auch besser dosierbar.

Mineralfutter im SHOP

Cellagon Beratung

Das erste Mal hörte ich von Cellagon® während meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin. Damals (2003) erhielt ich Unterlagen, die mir vor einigen Wochen aus einem „Archiv-Karton“ in die Hände fielen. 
Sachen gibt’s! 

Als pferdebegeisterte Kielerin ist mir Cellagon® natürlich als Sponsor der Baltic Horse Show über den Weg gelaufen. Aber der Groschen fiel noch immer nicht … 

Auf dem Wohlder Markt im September 2019 hatte ich dann endlich die Gelegenheit mich ausführlich mit dem Cellagon® Sortiment vertraut zu machen. Seitdem testen meine Familie und ich mit wachsender Begeisterung. 

Cellagon® bietet funktionelle Lebensmittel aus der Fülle der Natur:

  • Mikronährstoffkonzentrate
  • Bio-Funktionsöle
  • Bio-Eiweißpulver
  • Bio-Fruchtriegel
  • Bio-Leinsamen

Wenn Sie mehr über die Produkte erfahren möchten, dann vereinbaren Sie gerne einen für Sie kostenlosen Beratungstermin oder kommen Sie zu einem der Informationsabende. Termine werden zeitig hier und in den Sozialen Medien veröffentlicht. Ich freue mich auf Sie!

Meine Cellagon-Berater-Nummer: 965 990

Frühjahrskur

meine Notizen für den Gesprächskreis Gesundheit

Stoffwechsel/Metabolismus, ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper.
Nahrungsaufnahme – Verdauung – Resorption – Blutkreislauf – Leber – Pischinger Raum / Bindegewebe – Zelle – Stoffwechsel (Umbau) – Ausscheidung von Resten/Müll/Schlacken aus der Zell raus – venöser Blutkreislauf – weiter über Darm/Leber, Niere, Lunge, Haut
Soll in Homöstase / Gleichgewicht durch Selbstregulation sein
Reaktionsstarre > chron. Erkrankungen

Was versteht man unter einer Frühjahrskur?

Natürliche Regulation anregen, über 4 – 6 Wochen

Wie wirkt sie?

Ausleitungsverfahren – möglich sind:
Hautausschlag, stinkender Urin, stinkende Stühle, starker Schweiß, Mundgeruch, Erbrechen (unverdünnter Löwenzahnsaft)
Gelenks- und Knochenschmerzen (bei Birke)

Kontraindikationen:
Ödeme durch Herz- oder Nierenschwäche

Welche Pflanzen nehme ich dafür?

Leberpflanzen
Mariendistel (Zellreparatur, 3-6 Monate)
Artischocke (bei Fettverdauungsproblemen, Bitterstoffe)
Benediktenkraut
Löwenzahn (Bitterstoffe, Mineralstoffe)
Schafgarbe
Wegwarte
Pfefferminze (Leberschwäche)
Enziangewächse: Tausendgüldenkraut, Enzian
Artemisia-Arten: Wermut, Beifuss, Eberraute

Nierenpflanzen
Echte Goldrute (bei Erkrankungen der Niere)
Birke (bis 5x mehr Harn – viel trinken!)
Brennnessel (Rheumapflanze, Mineralien (Kalium) und Spurenelemente, entzündungshemmend; bei Prostataleiden die Wurzel)
Dornige Hauhechel (bei Allergie auf Birke)

Lymphe / Bindegewebe
Ringelblume (Cumarine fördern Lymphabfluss)
Stinkender Storchschnabel/Ruprechtskraut
Zinnkraut/Ackerschachtelhalm (Kieselsäure, „pflanzliche Heilerde“, entwässernd, baut Nierengries ab, stärkt Immunsystem)

Diaphoretika / Schweiß
Holunder
Linde
Salbei

K U R E N

Hauser-Kur Stoffwechsel
Löwenzahn, Artischocke, Schwarzrettich (Säure-Base), Brennnessel

Hauser-Kur Ausleitung
Zinnkraut, Bärlauch (fördert Durchblutung), Brunnenkresse (desinfizierend in Bronchien und Harnwegen), Ingwer (MDT)

Pumpe-Kur
Löwenzahn, Brennnessel, Zinnkraut, Birke

Was kann/muss ich sonst noch tun?

Viel trinken – sonst Kopfweh!

3-Wurzel-Tee (Leber-Galle-Milz): Wurzeln von Löwenzahn, Wegwarte, Klette

Verzichten auf:
Zucker (bei Pilzen im Darm muss weiter Zucker gegessen werden, da die Pilze sonst ins Blut wandern)
Fleisch/Fett, Getreide, Fertigprodukte, Alkohol
Milch (Milchprodukte sind okay)

Feuchtwarme Leberwickel mit Schafgarbe

Bei Sodbrennen: Kartoffelsaft (Schoenenberger)

Trockenbürsten (von körperfern nach körpernah) = Lymphfluss anregen

Heidelberger’s 7 Kräuter

Heilerde zur Bindung der Schadstoffe (Luvos, Bolus alba)

wenn es durch die „Schlacken“ zu Verstopfung (Pfortaderbelastung) kommt: Senna, Faulbaum, Früchtewürfel

Erkältungskrankheiten

Krankheiten der Atmungsorgane können verschiedene Ursachen haben. Im Winter sind dies meist virale oder bakterielle Infektionen, die wir dann als Erkältung bezeichnen.

Meist merkt man den Beginn der Erkältung im Rachen; Schluckbeschwerden mit Halsschmerzen.
Die Schleimhäute brauchen nun besondere Pflege!
Schnelle Abhilfe bieten Hausmittel: Gurgeln (z. B. mit Salbeitee) und das Lutschen von Halspastillen (z. B. aus Isländisch Moos).

IMMER WICHTIG: Viel und häufig trinken!

Husten ist ein Schutzreflex, der durch die Reizung der Schleimhäute ausgelöst wird. Er soll Fremdkörper und Schleim aus dem Atmungstrakt entfernen.
Es gibt eine große Anzahl an Heilpflanzen, die die Symptome lindern können und uns beim gesund werden unterstützen können.

Man unterscheidet je nach Wirkung:
Antitussiva (Husten dämpfend)
Muzilaginosa (lindernd durch Schleimstoffe)
Expektorantien (Husten/Auswurf fördernd)
Sekretolytika (fördern Schleimbildung an den Schleimhäuten)
Mukolytika (verflüssigen festsitzenden Schleim)

Wichtig sind alle Pflanzen mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen, da diese mild desinfizieren.

Unterstützende Maßnahmen:
• bei Husten: Inhalationen (Anis, Eucalyptus), Einreibungen und Bäder
• bei Schnupfen: Nasensalbe, Nasendusche
• bei Fieber: Wadenwickel, Tee aus Holunderblüten, Lindenblüten, Mädesüßblüten
• Einnahme von Vitamin C

Die wichtigsten Pflanzen bei Erkältungssymptomen: