Pferdefütterung

Artgerecht ist keine Hexerei…

Pferde brauchen RAUFUTTER – das ist ihr „Grundnahrungsmittel“.
Die Verdauung des Pferdes – und auch des Menschen – ist für eine basische Ernährung ausgelegt. Basisch sind Pflanzen: also Gras, Heu, Stroh, Kräuter. (Siehe auch hier.)
Heulage und Silage sind keine geeigneten Raufutter – sie sind „Fastfood“ und haben einen sauren pH-Wert, der auf Dauer krank macht!
Pferde haben, in Relation zur Körpergröße, einen kleinen Magen und einen langen Darm. Sie sind anatomisch für lange Fresszeiten konstruiert. Also nicht 3 kleine Portionen, sondern stundenlanges Kauen. In der Wildnis ungefähr 15 Stunden! (Siehe auch hier.)
Sollte Sie keine Möglichkeit haben, Ihr Pferd mit hochwertigem Raufutter zu versorgen (weil z. B. vom Stallbetreiber dies nicht angeboten wird), so können Sie die Ration durch Strukturfutter aufwerten. HIER im Shop

wenn Getreide, dann HAFER

KRÄUTER – gehören täglich in den Futtertrog!
Nicht eine Sorte ständig, sonder immer abwechslungsreich füttern. In der freien Natur fressen Pferde verschiedene Pflanzen täglich – sie wandern ja quasi durch ihr Buffet. Diese vielfältige Ernährung beugt Mangelerscheinungen vor.
In meinem Shop biete ich diverse Kräuter und Kräutermischungen an. 

MINERALFUTTER – nach Bedarf ergänzen:
besonders während des Fellwechsels, in der Rekonvaleszens, in Stresssituationen, bei Zuchttieren, für Jungtiere und Senioren.
Verschiedene Mineralfutter erhalten Sie in meinem Shop.

ACHTUNG • Cumarin in Silage/Pferdefutter

„Während Cumarin selbst keine gerinnungshemmenden Eigenschaften besitzt, kann es bei einer unsachgemäßen Silo-Lagerung von Grasschnitt zu einem Pilzbefall cumarinhaltiger Gräser kommen, wodurch Cumarin-Derivate (Bis-Hydroxycumarine) gebildet werden, die diese Wirkung zeigen. Solches kontaminiertes Futter kann zum Tod der damit gefütterten Tiere führen, da Bis-Hydroxycumarine – als Antagonisten des Vitamin K – die Synthese der in der Leber gebildeten Blutgerinnungsfaktoren (II, VII, IX, X) durch Enzymhemmung beeinträchtigen. In der Trocknung, der Gewinnung von Heu, hingegen wandeln sich die Cumarin-Glykoside in reines Cumarin um, und sind unbedenklich. So dient Heublume, die Feinanteile des Heus, als traditionelles Heilmittel.

Anmerkung: Leider habe ich die Quelle dieser wichtigen Information nicht notiert. Für Hinweise diesbezüglich wäre ich dankbar.