Ringelblume

Calendula officinalis

andere Namen: Goldblume, Goldrose, Marienrose, Regenblume, Ringelrose, Sonnenwendblume, Studentenblume, Totenblume

Familie: Asteraceae / Korbblütengewächs

Vorkommen: Europa, Westasien, USA

Droge:
> Einzelblüten ohne Blütenstandsboden bzw. nur die Zungenblätter (für Allergiker geeignet)
> gesamte, zerkleinerte Blüte
> das gesamte Kraut (Blüten und Blätter)
Geruch: schwach eigenartig
Geschmack: bitter aromatisch

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Saponine, Glykoside, Carotinoide, Bitterstoffe, Schleime, Flavonoide, Fermente, organische Säuren u.a.

Wirkung: gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten (Trichomonaden), immunstimulierend, regt Phagozytose an, antientzündlich, granulationsfördernd, krampflösend

Äußerliche Anwendung: in verschiedenen Zubereitungsformen (Tinktur, Salbe)

  • Positive Monografie: entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut, Wundheilung, Ulcus cruris
  • bei Wunden (Riss-, Quetsch-, Brandwunden) und Ekzemen (nimmt den Juckreiz), Windeldermatitis

Vorsicht bei Allergien (insbesondere auf Korbblütler)!
nicht bei wildem Fleisch anwenden

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Hildegard von Bingen

Die Ringelblume ist kalt und feucht und besitzt in sich eine starke Grünkraft und wirkt gegen Gift.

Physica 1.122

Anwendung bei:
• Vergiftung
• schuppigen Haaren und Grind
• bei Rindern und Schafen, wenn sie Fütterungskoliken haben.