Eibe – Taxus

Giftpflanze des Jahres 2011

  • immergrün, langlebig
  • Friedhofsbaum
  • rote Beeren (Gift und Arznei)
  • Beerenmantel essbar; ist weich und schmeckt süß
  • Kernsamen giftig für Warmblüter
  • für Pferde, Esel, Kühe auch die Blätter giftig
  • Rehe, Wildschweine können sie fressen

Verwendung

  • zähes hartes rötliches Holz, noch grün bzw. frisch geschnitten ist es biegsam und elastisch, es härtet aus und hat trocken eine hohe Tragkraft
  • bei den Kelten für Bögen, Keulen, Dreschflegel, Zauberstäbe der Druiden, kostbare Möbelstücke
  • später für Armbrüste
  • Eibenblätterabsud als Pfeilgift
  • Medizinisches Präparat in der Krebsmedizin

Hildegard von Bingen

Die Eibe (iwenboum) ist mehr kalt als warm und auch trocken und bedeutet die Freude.
Und wenn ihr Holz am Feuer entzündet wird, schadet der Dampf oder Rauch, der davon aufsteigt, niemandem, obwohl ihre Kälte den Menschen etwas Schädliches bringt.

Wenn jemand an seiner Nase oder seiner Brust… ein Gebrechen hat mit Schnäuzen und Husten, soll er den Rauch dieses Holzes in seine Nase und seinen Mund aufnehmen und so werden sich jene schlechten Säfte leicht und sanft lösen…
Aber auch wenn jemand aus diesem Holz einen Stock herstellt und ihn in seinen Händen trägt, ist ihm das gut und nützlich für Wohlergehen und Gesundheit seines Körpers. Denn die Kräfte dieses Holzes sind so stark, dass sie dem Menschen Gesundheit bringen, und der Teufel verachtet sie deswegen, deshalb hat der Mensch auch guten Erfolg mit ihnen.

Physica 3.31

Darstellung aus dem Buch HeilkräuterZeichnungen von Peter Baumann.
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In der Naturheilkunde sind langanhaltende Hautirritationen ein Zeichen für eine Entgiftungsproblematik – also muss der Stoffwechsel auch von innen unterstützt werden.

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Die Kurkuma Pflanze wird seit Jahrhunderten angebaut und bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Verwendet wird die Wurzel der Pflanze.

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Kurkuma

Gelbwurz – Curcuma longa – Turmeric

Botanik:
Ingwergewächs; seit Jahrhunderten im Anbau in Indien und Südchina

Droge:
der Wurzelstock

Inhaltsstoffe:
Farbstoff (Curcumin), Ätherisches Öl, Bitterstoffe, Stärke

Wirkung:
• steigert die Gallensekretion (Ätherisches Öl)
• fördert die Gallenblasenkontraktion (Curcumin)

Monografie:  positiv, WHO, HMPC

Anwendung:
• als Pulver bei Atemwegserkrankungen, dyspeptische Beschwerden, zur Anregung der Fettverdauung, bei Verdauungsschwäche im Alter;
• als Küchengewürz im Curry und in Worcestersauce enthalten

CAVE: Überdosierung kann zu Magenreizung führen!
Kontraindikation: Verschluss der Gallenwege, Gallensteine

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Nicht zur Behandlung von Krankheiten geeignet.

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Brombeere

Rubus fructicosus

Familie: Rosaceae /Rosengewächse

Droge: Laubblätter
Geruch schwach cumarinartig
Geschmack adstringierend/zusammenziehene

Inhaltsstoffe

  • Gerbstoffe (Gallotannine)
  • Ellagitannine
  • Pflanzensäuren (Ascorbinsäure, Bernsteinsäure, Apfelsäure, Zitronensäure)
  • Flavonoide
  • pentacyclische Triterpensäuren

Wirkung      

wässrige Zubereitungen sind adstringierend, antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, blutstillend

Anwendung

  • unspezifische Durchfallerkrankungen
  • leicht Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut

Monografie:  positiv

bei Tieren

Hund
Tee aus Blättern äußerlich bei Zahnfleisch- und Lefzenentzündungen, ekzemaöser Haut, Hautabschürfungen

Pferd
bei Hauterkrankungen äußerlich als Tee, innerlich längerfristige Gabe als Zusatzfutter

Hildegard von Bingen

Der Strauch, an dem die Brombeeren wachsen, ist mehr warm als kalt.
Und wenn Würmer einen Menschen verzehren, zerreibe dieses Brombeerkraut und trag das Pulver über die Stelle auf, wo die Würmer das Fleisch von Mensch oder Vieh verzehren, und sie werden sterben, und so wird jener geheilt werden. …
Die Frucht jedoch, also die Brombeeren, die am Brombeerstrauch wächst, schadet weder dem gesunden noch dem kranken Menschen und wird leicht verdaut, aber Heilwirkung wird an ihr nicht gefunden. …
Brombeerkraut und Blutwurz haben nämlich einen Saft ähnlich der Blutflüssigkeit und sie stillen, mit Wein vermischt, durch ihre guten Kräfte das ausfließende Blut. …

Physica 1.170

Sanddorn

Hippophae rhamnoides

Ölweidengewächs – Elaeagnaceae

geschützt

andere Namen:
Audorn, Dünendorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Rote Schlehe, Sandbeere, Weidendorn

Botanik:
kleiner bis mittelgroßer Strauch (auch baumförmig bis 5 m hoch); tiefe Wurzel mit Ausläufern; Äste und Zweige sparrig, Blätter ähnlich der Weide; unscheinbare Blüten > orangerote Beeren mit nußartigem Kern, schmecken sauer und riechen herb; starkes Lichtbedürfnis; Sanddünen am Meer, Ufer, Böschungen; resistent gegen Salzgehalt im Boden; Blüte: April; Früchte: September/Oktober

Droge: die reifen Beeren – Öl in Samen und Fruchtfleisch

Inhaltsstoffe der Beeren:
200-900 mg % Vitamin C, andere Vitamine (Provit A/Karotin, Vitamin B12 und andere B , Vit E, F, P), Mineralien, Fruchtsäuren, Zucker, Flavonoide (Aglyka Quercetin, Kämpferol, Isorhamnetin), Anthocyane, ungesättigte Fettsäuren, Apfelsäure, Chinasäure, Essigsäure, Carotinoid
Inhaltsstoff in den Samen: fettes Öl

Wirkung:
antioxidativ, schützt Haut und Hornhaut vor UV-Strahlung, fördert Zellneubildung, entzündungshemmend, antiartherosklerotisch

Anwendung in der Volksmedizin:
Decubitus, Verbrennungen, Strahlenschäden
in Rußland: das Öl der Samen gegen chron. Hautkrankheiten
in Indien: Lungenfunktionsstörungen

Wurde in der Antike an Pferde verfüttert für glänzendes Fell.