Gedanken zum Sonntag

Gerade bin ich schön mit den Hunden spazieren gegangen. Der Frühling ist zu spüren – ein Sonntag, wie er sein soll. Dann macht man FB auf und wird mit den Grausamkeiten der Menschen konfrontiert! Schreien und weinen möchte man; die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft ziehen. Man unterzeichnet und teilt Petitionen, spendet für Tierschutzorganisationen – alles nur ein vergeblicher Tropfen auf den heißen Stein. Dem Großteil der Menschheit ist das alles egal, so lange sie nur ihre nichtigen kleinen Bedürfnisse befriedigt bekommen. Dabei könnte diese Welt ein Paradies für ALLE LEBEWESEN sein.

Ich möchte Euch daher heute ein Bild aus dem Buch „Scivias – Wisse die Wege“ von Hildegard von Bingen vorstellen. Es sind die “gefallenen Sterne”. Das Zitat dazu lautet:

Dabei zerstörte er in sich selbst die innere Schönheit, durch die er sich des Guten hätte bewusst sein sollen und streckte sich nach der Gottlosigkeit aus, die ihn verschlang. So erlosch er in der ewigen Herrlichkeit und stürzte in das ewige Verderben.

Scivias, 1. Vision des 3. Teils, Der Sturz des ersten Engels

Immer, wenn ich mich frage, woher all das Böse kommt, dann fällt mir dieses Bild ein. Und dann hoffe ich so sehr, dass man es vielleicht auf den Kopf stellen kann und sich all die dunklen Sterne daran erinnern, wo sie her kommen – und sich besinnen …

Frühjahrskur

meine Notizen für den Gesprächskreis Gesundheit

Stoffwechsel/Metabolismus, ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper.
Nahrungsaufnahme – Verdauung – Resorption – Blutkreislauf – Leber – Pischinger Raum / Bindegewebe – Zelle – Stoffwechsel (Umbau) – Ausscheidung von Resten/Müll/Schlacken aus der Zell raus – venöser Blutkreislauf – weiter über Darm/Leber, Niere, Lunge, Haut
Soll in Homöstase / Gleichgewicht durch Selbstregulation sein
Reaktionsstarre > chron. Erkrankungen

Was versteht man unter einer Frühjahrskur?

Natürliche Regulation anregen, über 4 – 6 Wochen

Wie wirkt sie?

Ausleitungsverfahren – möglich sind:
Hautausschlag, stinkender Urin, stinkende Stühle, starker Schweiß, Mundgeruch, Erbrechen (unverdünnter Löwenzahnsaft)
Gelenks- und Knochenschmerzen (bei Birke)

Kontraindikationen:
Ödeme durch Herz- oder Nierenschwäche

Welche Pflanzen nehme ich dafür?

Leberpflanzen
Mariendistel (Zellreparatur, 3-6 Monate)
Artischocke (bei Fettverdauungsproblemen, Bitterstoffe)
Benediktenkraut
Löwenzahn (Bitterstoffe, Mineralstoffe)
Schafgarbe
Wegwarte
Pfefferminze (Leberschwäche)
Enziangewächse: Tausendgüldenkraut, Enzian
Artemisia-Arten: Wermut, Beifuss, Eberraute

Nierenpflanzen
Echte Goldrute (bei Erkrankungen der Niere)
Birke (bis 5x mehr Harn – viel trinken!)
Brennnessel (Rheumapflanze, Mineralien (Kalium) und Spurenelemente, entzündungshemmend; bei Prostataleiden die Wurzel)
Dornige Hauhechel (bei Allergie auf Birke)

Lymphe / Bindegewebe
Ringelblume (Cumarine fördern Lymphabfluss)
Stinkender Storchschnabel/Ruprechtskraut
Zinnkraut/Ackerschachtelhalm (Kieselsäure, „pflanzliche Heilerde“, entwässernd, baut Nierengries ab, stärkt Immunsystem)

Diaphoretika / Schweiß
Holunder
Linde
Salbei

K U R E N

Hauser-Kur Stoffwechsel
Löwenzahn, Artischocke, Schwarzrettich (Säure-Base), Brennnessel

Hauser-Kur Ausleitung
Zinnkraut, Bärlauch (fördert Durchblutung), Brunnenkresse (desinfizierend in Bronchien und Harnwegen), Ingwer (MDT)

Pumpe-Kur
Löwenzahn, Brennnessel, Zinnkraut, Birke

Was kann/muss ich sonst noch tun?

Viel trinken – sonst Kopfweh!

3-Wurzel-Tee (Leber-Galle-Milz): Wurzeln von Löwenzahn, Wegwarte, Klette

Verzichten auf:
Zucker (bei Pilzen im Darm muss weiter Zucker gegessen werden, da die Pilze sonst ins Blut wandern)
Fleisch/Fett, Getreide, Fertigprodukte, Alkohol
Milch (Milchprodukte sind okay)

Feuchtwarme Leberwickel mit Schafgarbe

Bei Sodbrennen: Kartoffelsaft (Schoenenberger)

Trockenbürsten (von körperfern nach körpernah) = Lymphfluss anregen

Heidelberger’s 7 Kräuter

Heilerde zur Bindung der Schadstoffe (Luvos, Bolus alba)

wenn es durch die „Schlacken“ zu Verstopfung (Pfortaderbelastung) kommt: Senna, Faulbaum, Früchtewürfel

Erkältungskrankheiten

Krankheiten der Atmungsorgane können verschiedene Ursachen haben. Im Winter sind dies meist virale oder bakterielle Infektionen, die wir dann als Erkältung bezeichnen.

Meist merkt man den Beginn der Erkältung im Rachen; Schluckbeschwerden mit Halsschmerzen.
Die Schleimhäute brauchen nun besondere Pflege!
Schnelle Abhilfe bieten Hausmittel: Gurgeln (z. B. mit Salbeitee) und das Lutschen von Halspastillen (z. B. aus Isländisch Moos).

IMMER WICHTIG: Viel und häufig trinken!

Husten ist ein Schutzreflex, der durch die Reizung der Schleimhäute ausgelöst wird. Er soll Fremdkörper und Schleim aus dem Atmungstrakt entfernen.
Es gibt eine große Anzahl an Heilpflanzen, die die Symptome lindern können und uns beim gesund werden unterstützen können.

Man unterscheidet je nach Wirkung:
Antitussiva (Husten dämpfend)
Muzilaginosa (lindernd durch Schleimstoffe)
Expektorantien (Husten/Auswurf fördernd)
Sekretolytika (fördern Schleimbildung an den Schleimhäuten)
Mukolytika (verflüssigen festsitzenden Schleim)

Wichtig sind alle Pflanzen mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen, da diese mild desinfizieren.

Unterstützende Maßnahmen:
• bei Husten: Inhalationen (Anis, Eucalyptus), Einreibungen und Bäder
• bei Schnupfen: Nasensalbe, Nasendusche
• bei Fieber: Wadenwickel, Tee aus Holunderblüten, Lindenblüten, Mädesüßblüten
• Einnahme von Vitamin C

Die wichtigsten Pflanzen bei Erkältungssymptomen:

Trierer Pferdesegen

Zweiter Trierer Segen

Christus und Sankt Stephan kamen zur Stadt Saloniun,
da zog sich das Ross Sankt Stephans eine Erkrankung zu. 
So wie Christus das Ross des Sankt Stephans heilte,
so möge ich mit der Hilfe Christi dieses Ross heilen.
Vater unser. 
Wohlan, Christus, mögest du durch deine Gnade diesem Ross
die Lahmung heilen, 
wie du dass Ross Sankt Stephans bei der Burg Salonium geheilt hast.
Amen.