Günsel

Kriechender Günsel • Ajuga reptans

Familie: Lippenblütler  

Beschreibung: 
oberirdische Ausläufer zur Vermehrung, 15-30 cm hoch, blüht von Mai bis August; Stängel vierkantig, abstehend behaart; wurzelnde Ausläufer

Vorkommen: 
Wiesen, Gebüsche, Wälder; basenreiche, meist kalkhaltige, stickstoffsalzarme Böden

Inhaltsstoffe:  Ätherische Öle, Gerbstoffe, Saponine

Anwendung: früher Heilpflanze für Atemwege, Verdauung, Leber, Schilddrüse

Wissenswertes: 
vermehrt sich durch Samen und Wurzelknospen > Stängel stehen oft dicht beieinander

Im Wald habe ich zwischen all den violetten einen in weiß gefunden. Ich weiß leider nicht, ob das eine besondere Art ist.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Fotos gefallen.
Unter Angabe der Quelle dürfen sie gerne verwendet werden.

Hildegard von Bingen über den August

Der achte Monat ist mit seinen Kräften wie ein mächtiger Fürst, der alles in der Fülle seiner Macht besitzt. Daher strahlt er auch Freude aus. Er brennt in der Glut der Sonne, hat aber wegen einer gewissen Kühle bereits Tau. Durch seine Gewitter ist er schrecklich, weil sich die Sonne schon ihrem Niedergang zugeneigt hat. …

Liber Divinorum Operum • 1. Teil, 4. Vision

Eisheilige

11. Mai – Mamertus

12. Mai – Pankratius

13. Mai – Servatius

14. Mai – Bonifatius

15. Mai – kalte Sophie

Pankratius und Servatius – die bringen Kälte und Verdruß.

Wer sein Schafe schert vor Servaz – dem ist die Wolle lieber als das Schaf.

Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.

Kälber gehören zu ihren Müttern

Eben habe ich den Mitglieder-Rundbrief von ProVieh im Briefkasten gefunden. Nachdem ich diese Organisation schon seit Jahren bewundere, bin ich seit Anfang des Jahres nun auch Mitglied. (Anmelden kann man sich online – geht ganz schnell und unproblematisch!)

Das Thema des Schreibens ist die muttergebundene Kälberaufzucht. Leider wird diese immer noch viel zu wenig praktiziert.
Als Verbraucher haben wir die Möglichkeit hier Einfluss zu nehmen! Werden auch Sie aktiv – bezahlen Sie einen fairen Preis für Ihre Milch und unterstützen Sie ein artgerechteres Leben der Milchkühe!

Mehr Infos zum Thema:

Artikel bei ProVieh

Artikel bei Ökolandbau

Broschüre FIBL

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Bauernregeln zum Mai

Mai, kühl und naß,
füllt dem Bauern Scheune und Faß.

Ist der Mai recht heiß und trocken,
kriegt der Bauer kleine Brocken;
ist er aber feucht und kühl,
dann gibt’s der Frucht und Futter viel.

Mairegen
bringt Segen,
da wächst jedes Kind,
da wachsen die Blätter,
die Blumen geschwind.

Mairegen auf den Saaten –
dann regnet es Dukaten.