Gröeen Organic

Exclusiv bei Cellagon

„Ich hab‘ Rücken!“
Wer kennt das nicht?

Cellagon hat daher gemeinsam mit gröeen organic drei Wellness-Produkte zur natürlichen Unterstützung des Rückens und anderer Muskelgruppen entwickelt. Alle Produkte OHNE Mikroplastik, Silikone, Parabene und Parafine. Sie sind alle vegan und dermatologisch getestet.

  • natürliche Entspannung der beanspruchten Körperpartien
  • lang anhaltendes Wärmegefühl
  • optimale Wirkung in Verbindung mit dem Vital-Wickel
  • Pflanzenkraft
  • Rezeptur verschiedener ätherischer Öle
  • eignet sich zur täglichen Anwendung
  • durchwärmt die Muskulatur und fördert die Durchblutung

Inhaltsstoffe Pflege-Öl: Sonnenblumenöl, Johanniskrautextrakt, Lavendelöl, Limonene, Linalool, Olivenöl, Majoranöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl, Tocopherol, Rosmarinöl

  • Vital-Wickel aus 100% Bio-Baumwolle
  • Waschbar

Die drei gröeen organic Pflegeprodukte sind konzeptionell optimal aufeinander abgestimmt und ergänzen sich in ihrer Wirkung. Daher sind alle drei Produkte auch im kompletten Set erhältlich. Gratis darin enthalten ist die Rücken-Wellness-Fibel von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Darin vermittelt der ausgewiesene Experte Basiswissen über den Rücken und gibt Tipps, wie sich Rückenproblemen und Muskelschmerzen effektiv vorbeugen lässt. (siehe Titelbild)

Zwiebel

Allium cepa

andere Namen:
Bolle, Hauszwiebel, Küchenzwiebel, Sommerzwiebel, Speisezwiebel, Zipolle, Zippel

beheimatet in Mittelasien, weltweit in vielen Varietäten kultiviert

Droge: die Zwiebel/bulbus

Inhaltsstoffe

  • Alkylcysteinsulfoxide (Alliin und seine Derivate, u.a. Cycloalliin, Cepaen),
  • γ-Glutamylpeptide (schwefelhaltige und –freie)
  • Zwiebel-Alliinase (ein Enzym, das aus Vorstufen die tränenreizende Verbindung (Z)-Thiopropanal-S-oxid bildet)
  • Flavonoide
  • Phenole
  • Vitamine
  • Kohlenhydrate
  • ätherisches Zwiebelöl
  • Hormone

In der Schale viel Quercetin – wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und verringert die Durchlässigkeit der Kapillaren (Anwendung gegen Krampfadern).

Wirkung

antibiotisch, antiviral, senkt Cholesterin, hemmt Blutgerinnsel, schmerzlindernd

Anwendung

Nahrungsmittel, Gewürz, Gemüse

  • bei Appetitlosigkeit
  • zur Prophylaxe von altersbedingten Gefäßveränderungen

In der Volksheilkunde wird der Zwiebelsaft (Sirupus Cepae) innerlich genommen:

  • zur Behandlung von Husten, Keuchhusten, Bronchitis und Asthma
  • zur Anregung der Verdauung
  • zur Therapie bei Wurmbefall
  • zur Einleitung der Menstruation
  • bei Hypertonie
  • bei Arteriosklerose
  • unterstützend bei Diabetes
  • Maul- und Klauenseuche beim Vieh

äußerliche Anwendung:

  • Insektenstiche
  • Wunden, Verbrennungen
  • Furunkel
  • Nachbehandlung von Blutergüssen
  • Hautproblemen (Zwiebelschalensud)
  • Mittelohrentzündung (Zwiebelsäckchen)

CAVE – giftig für Hund, Katze, Geflügel, Rind, Schaf, Ziege > beim Verzehr großer Mengen führen die Disulfide zu einer hämolytischen Anämie

Hildegard von Bingen

Zwiebel hat keine rechte Wärme, sondern aggressive Feuchtigkeit, und sie gedeiht von jenem Tau, der um Tagesanbruch fällt, das heißt, wenn die Kräfte des Taus schon nachlassen. Sie ist roh zum Essen ebenso schädlich und giftig wie der Saft unnützer Kräuter. Gekocht ist sie gesund zu essen, weil durch das Feuer die Schadstoffe in ihr vermindert sind.
Für jene, die Fieber oder Gicht haben, ist sie gekocht gut, weil ihre aggressive Feuchtigkeit deren Glut und Kälte abmildert.
Jenen aber, die magenkrank sind, bereitet sie roh wie gekocht Beschwerden, weil sie feucht ist.

Physica 1.82

Mistel

Weiße/Nordische Mistel, Weißbeerige Mistel
Viscum album

Droge: die beblätterten Zweige – je nach Wirtsbaum

Inhaltsstoffe:
Viscotoxine, Lectine, Flavonoide, biogene Amine, Schleimstoffe

Wirkung:
beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, tonisierend; Lektin aktiviert Makrophagen; Viscotoxin wirkt antikanzerogen

Anwendung:
bei Hypertonie, Herzschwäche, beschleunigtem Puls, Arteriosklerose, Ödemen, Fieber, Verdauungsbeschwerden, Magenschwäche, Pankreasinsuffizienz, leichter Diabetes, Gallenschwäche, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, chron. Arthrosen, chron. Rheuma, Arthritis, Weißfluß, Epilepsie, Heuschnupfen, Krampfadern, Ekzemen, Geschwüren, eitrigen Wunden.

Monografie positiv

CAVE: nach dem Fressen der Blätter kam es bei Hunden zu Erbrechen

weitere Arten

Riemenblume /Loranthus europaeus
auf Eiche, mit gelben Beeren, am wertvollsten, wächst nur im Süden

Zwergmistel / Arceuthobium oxycedri

Rotbeerige Mistel / Viscum cruiatum

Cumarine

  • aromatische, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
  • werden nach Verletzung des Pflanzengewebes freigesetzt
  • haben einen typischen Geruch: süß, vanilleartig, krautig, würzig, wie frisches Heu

enthalten u.a. in:

  • Waldmeister
  • Ruchgras
  • Tonkabohne
  • Cassia-Zimt
  • gelber Steinklee
  • duftendes Mariengras
  • als Furocumarin in Bärenklau und Zitrusfrüchten > führt zu Photosensibilität
  • als Umbelliferon in Liebstöckel und anderen Doldenblütlern
  • als Aesculin in der Rosskastanie

Wirkung

  • gefäßerweiternd
  • spasmolytisch/krampflösend
  • sedierend
  • bakterizid
  • entzündungshemmend
  • ödemhemmend, regt Lymphfluss an

Überdosis/Nebenwirkungen:
Kopfweh, Erbrechen, Schwindel, Lähmung , Koma, im Tierversuch lebertoxisch

Verwendung der Derivate

  • Warfarin, Marcumar – als Blutverdünner
  • gleiche Wirkung wie Heparin, aber Wirkungseintritt verzögert
  • Gegenspieler zum Vitamin K (Koagulation) > verdrängen es > Gerinnungsfaktoren können nicht synthetisiert werden
  • Verwendung in Langzeittherapie mit regelmäßiger Überwachung
  • nicht Schwangerschaft/Stillzeit, überwinden Planzentaschranke und gehen in Muttermilch > bei Embryo/Baby Blutverluste!!
  • Therapie bei Überdosis: Vitamin K
  • Rodentizide: Rattengift

ACHTUNG • Cumarin in Silage/Pferdefutter

„Während Cumarin selbst keine gerinnungshemmenden Eigenschaften besitzt, kann es bei einer unsachgemäßen Silo-Lagerung von Grasschnitt zu einem Pilzbefall cumarinhaltiger Gräser kommen, wodurch Cumarin-Derivate (Bis-Hydroxycumarine) gebildet werden, die diese Wirkung zeigen. Solches kontaminiertes Futter kann zum Tod der damit gefütterten Tiere führen, da Bis-Hydroxycumarine – als Antagonisten des Vitamin K – die Synthese der in der Leber gebildeten Blutgerinnungsfaktoren (II, VII, IX, X) durch Enzymhemmung beeinträchtigen. In der Trocknung, der Gewinnung von Heu, hingegen wandeln sich die Cumarin-Glykoside in reines Cumarin um, und sind unbedenklich. So dient Heublume, die Feinanteile des Heus, als traditionelles Heilmittel.“

Anmerkung: Leider habe ich die Quelle dieser wichtigen Information nicht notiert. Für Hinweise diesbezüglich wäre ich dankbar.

Knoblauch

Allium sativum

Botanik

Liliengewächs, weltweit in Kultur

Drogen

  1. ätherisches Knoblauchöl / Knoblauchdestillat
    Allii sativi aetheroleum
  2. Knoblauchzwiebel
    der „Arznei-Knoblauch“ ist schärfer als der „Gemüse-Knoblauch“
    Geruch: stark, typisch „schweflig“
  3. Knoblauchpulver: aus den geschnittenen, gefriergetrockneten oder bei einer Temperatur von höchstens 65°C getrockneten Knoblauchzwiebeln

Inhaltsstoffe

schwefelhaltige Substanzen in Form von Präkursoren (nach Zerstörung der Zellstruktur entsteht Allicin mit seinen Umwandlungsprodukten), Aminosäure Alliin, L-Methionin, L-Cystein, Fructane, Steroide, Lauchöl, Cholin, Mineralstoffe (Selen), Jod, Vitamine

Wirkung

  • hemmt Thrombozytenaggregation
  • Verlängerung der Blutungs- und Gerinnungszeiten
  • Steigerung der fribrinolytischen Aktivität
  • hemmt Gärungen im Darm
  • antibakteriell gegen mehr als 20 Bakterienarten
  • antimykotisch gegen 60 Pilzarten
  • antiviral
  • lipidsenkend
  • blutdrucksenkend
  • das ätherische Öl wird über die Lunge ausgeschieden – frische Petersilie hilft gegen den Mundgeruch
  • der Geschmack wird auf die Muttermilch übertragen
  • natürliches Konservierungsmittel

„Knoblauch ist der Theriak der Bauern. Gekocht stärkt Knoblauch die Brust und die Stimme, schließt den Leib auf und stärkt die Verkochung der Speise im Magen und verzehrt schlechte Getränke und üble Säfte.“

Konrad von Megenberg • Buch der Natur

Anwendung

innerlich
  • zur Senkung der Blutfettwerte: ab 4 g rohem Knoblauch täglich; gekocht verliert er seine Wirkung
  • Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen
  • Verbesserung des Blutflusses – CAVE Blutverdünnern!
  • bei Infektionen
  • Atemwegserkrankungen

positive Monografie

Kontraindikation für therapeutische Dosen:
Einnahme von Blutverdünnern, Leber- und Nierenerkrankungen

äußerlich

Hühneraugen, Warzen, Schwielen, Haarflechten, Ohrenentzündungen, Muskelschmerz, Neuralgie, Rheuma

tibetische Medizin
  • gilt als „süß“
  • hilft bei Wind-Störungen
  • als Desinfektion bei Wunden, bei Operationen mit der Goldenen Nadel und bei der Moxibustion
  • Infektionen, Erkältung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Meningitis, Influenza, Tuberkulose
  • gegen Darmparasiten
  • Alternative zu Ginseng
bei Tieren

gegen verschiedene Wurmkrankheiten (Madenwürmer), Atonie der Vormägen, Anregen der Fresslust, Meteorismus

Nebenwirkungen: Magenbeschwerden, Allergien, bei mehr als 25% im Futter > hämolytische Anämie, Substanzen gehen in die Milch über

Geschichte

Seit der Antike Verwendung als Gewürz und Heilmittel.
Hauptnahrungsmittel der Armen im Altertum.
In der Klostermedizin vielfältige Verwendung.

Hildegard von Bingen

Knoblauch hat rechte Wärme und wächst und gedeiht aus der Kraft des Taus, das heißt von der ersten Abenddämmerung bis etwa zum Morgengrauen.
Und wenn er reif ist, ist er für Gesunde und Kranke gesünder zu essen als Lauch.
Er muss roh gegessen werden, denn würde ihn jemand kochen, würde er schal wie verdorbener Wein, denn sein Saft ist (bereits roh) gemäßigt und hat die richtige Wärme. Den Augen schadet er auch nicht, auch wenn wegen seiner Wärme das Blut um die Augen des Menschen sehr angeregt wird, aber dann werden sie dadurch rein. Er soll jedoch maßvoll gegessen werden, damit er nicht das Blut im Menschen unmäßig erhitzt.
Wenn aber Knoblauch alt ist, verschwindet beziehungsweise verwelkt sein gesunder und rechter Saft, aber wenn er mit anderen Speisen vermischt wird, bekommt er seine Kräfte zurück. Weil seine Wärme aggressiv ist und Kraft in sich hat, ist er für Arzneien nicht sehr nützlich.

Physica 1.79


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