Bildquelle: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz (Prof. Dr. Otto W. Thomé)
Droge: Kraut Inhaltsstoffe: Cumarine, Melitonin, Scopoletin, Umbelliferon, Saponine, Gerbstoffe, Flavonoide, Schleim, Ätherische Öle (in den Blüten) Wirkung: entzündungshemmend, spasmolytisch, erhöht die Permeabilität der Venenwände, steigert Lymphfluss, ödemprotektiv Anwendung: Beschwerden der chron.-venösen Insuffizienz > Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz, Schwellungen; bei Thrombophlebitis Monografie: positiv, ESCOP, HMPC
Giftig für Kaninchen, Rinder, Schafe, Schweine, Pferde > Sweet Clover Disease Verlangsamung der Blutgerinnungszeit, kleinste Schädigungen der Blutgefäße durch Stoßen oder Anschlagen führen zu tödlichen inneren Blutungen! Beim Pferd: Rehe, Kreuzverschlag, Druse
Wirkung: wurmwidrig, besonders bei Maden- und Spulwürmern
ACHTUNG keine Selbstbehandlung! Verwenden Sie Fertigmischungen von erfahrenen Phytotherapeuten.
Hildegard von Bingen
Rainfarn ist warm und etwas feucht und wirkt gegen alle über- und ausfließenden Säfte. Wer Schnupfen hat und davon hustet, soll Rainfarn essen, … Wer trockenen Husten hat, … Wer aber durch verschiedene und schlechte Speisen Schwere und Drücken im Magen hat, … Wer aber kein Wasser lassen kann, weil er von einem Stein verstopft ist, … Auch eine Frau, die am Ausbleiben der Monatsblutung leidet und davon Beschwerden hat …
Physica 1.111
KEINE HAFTUNG FÜR DIE REZEPTE
Darstellung im hortus sanitatis Gart der Gesundheit von 1485