Wirkung: wurmwidrig, besonders bei Maden- und Spulwürmern
ACHTUNG keine Selbstbehandlung! Verwenden Sie Fertigmischungen von erfahrenen Phytotherapeuten.
Hildegard von Bingen
Rainfarn ist warm und etwas feucht und wirkt gegen alle über- und ausfließenden Säfte. Wer Schnupfen hat und davon hustet, soll Rainfarn essen, … Wer trockenen Husten hat, … Wer aber durch verschiedene und schlechte Speisen Schwere und Drücken im Magen hat, … Wer aber kein Wasser lassen kann, weil er von einem Stein verstopft ist, … Auch eine Frau, die am Ausbleiben der Monatsblutung leidet und davon Beschwerden hat …
Physica 1.111
KEINE HAFTUNG FÜR DIE REZEPTE
Darstellung im hortus sanitatis Gart der Gesundheit von 1485
Wirkung: laxierend (wie Aloe), kann durch die Gerbstoffe aufgehoben werden (viel Gerbstoff = stopfen; viel Anthranoid = abführend) antimikrobiell, Galle anregend, Appetit/Fresslust fördernd; Ausscheidung über Urin, Schweiß, Milch
Anwendung: innerlich kurzzeitig bei Verstopfung, Analfissuren, Hämorrhoiden
Monografie positiv
Nebenwirkungen: allergische Reaktionen möglich; bei Dauergebrauch kann es zu Kaliumverlust kommen
Handlappiger Rhabarber – Rheum palmatum
Sibirischer Rhabarber • Rheum rhaponticum
Droge: Wurzel Anwendung: Hormonstörungen Monografie: keine
Anwendung: Durchspülung bei bakteriellen, entzündlichen Krankheiten der Harnwege; Vorbeugung gegen Nierengries; leichte unspezifische Durchfallerkrankungen; Erkältungskrankheiten; die Blätter als Aufguss; für die Niere in Kombination mit Goldrute und Birke CAVE Herz- und Nierenkrankheiten