Leontopodium
Anwendung
in der Volksmedizin bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen
Wirkung: entzündungshemmend, krampflösend
Heilkräuterkunde
Anwendung
in der Volksmedizin bei Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen
Wirkung: entzündungshemmend, krampflösend
Nachtschattengewächs / Solanaceae
ca. 70 Arten; aus Südamerika

Inhaltsstoffe:
Alkaloide (Nicotin u.a.), Enzyme, Harze, Nitrate, Kaffeegerbsäure, Mineralstoffe, Wachs, Apfelsäure, Zitronensäure, Oxalsäure…
In Tabak und Tabakrauch wurden mehr als 1.500 chemische Verbindungen gefunden.
GIFTIG – 40-60 mg Nikotin sind tödlich
(entspricht oraler Aufnahme von 4-6 Zigaretten)
Alle Pflanzenteile – außer den reifen Samen – sind giftig; die Gehalte schwanken stark (mehr in den älteren Blättern); N. rustica erhält am meisten Nikotin; hohes Suchtpotential
Verwendung als „Genussmittel“


Wirkung:
Abusus / Nebenwirkungen:
Verwendung bei den indigenen Völkern:
andere Namen: Seifenwurz, Katzenseife, Waschkraut
Familie: Nelkengewächse
Herkunft: Eurasien
Vorkommen: Anbau in China, Iran und Türkei


Droge: rote Seifenwurzel
Inhaltsstoffe: Triterpensaponine u.a.
Anwendung: Katarrhe der Atemwege; als Expektorans bei zähem Schleim
Nebenwirkung: Erbrechen
Monografie: negativ – in hoher Dosierung Haut- und Schleimhautreizung
Wissenswertes:
für einige Tiere giftig; wurde früher als Waschmittel genutzt


Die Bohne ist warm, für gesunde und kräftige Menschen gut zu essen und besser als die Erbse, denn wenn Kranke Bohnen essen, schaden sie ihnen nicht sehr, weil sie in ihnen nicht so viel Fäulnis und Schleim bewirken, wie es die Erbse tut. Bohnenmehl ist gut und nützlich sowohl für einen kranken wie für einen gesunden Menschen, weil es mild ist und leicht verdaut werden kann.
Physica 1.7
Dicke Bohne / Saubohne / Pferdebohne / Puffbohne

Herkunft: Vorderasien/Afrika, seit Bronzezeit in Europa kultiviert
Botanik: einjährig, Blätter gefiedert, Blüten weiß mit dunklen Flecken
Inhaltsstoffe: 20-30% Eiweiß
Verwendung: Kraftfutter für Tiere, Gemüse, Gründüngung
CAVE Allergien möglich!


Sorte „Karmesin“ im Küchengarten Eutin
Bedeutung: Lebenskraft, Nahrung der Götter
Buschbohne (strauchförmig) und Stangenbohne (Schlingpflanze)

Herkunft: Südamerika; seit dem 16. Jh. in Europa
Botanik: 0,3 – 4 m hoch, einjährig
roh giftig!
die Samen / weiße Bohnen
Inhaltsstoffe: Proteine (teilweise giftig), Stärke, Gummi, Fett u.a.
Anwendung: in gepulverter Form für Wickel und Auflagen bei nässenden oder juckenden Ekzemen
Hülsen/Bohnenschalen
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Alkaloide (Toxalbumin Phaseolin), Kalium, Kalzium, Vitamin C
Wirkung: antibakteriell, desinfizierend
Anwendung: unterstützende Behandlung dysurischer Beschwerden
Monografie: positiv
Botanik: Tropengewächs aus dem Sudan, 150 Arten Hibiskus
Droge: Karkade / Roselle
= die Blüten (dunkelrote dickfleischige Kelchblätter und Außenkelche)

Inhaltsstoffe:
verschiedene Fruchtsäuren (Apfel-, Wein-, Zitronensäure), Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleimstoffe, Pektin
Verwendung: für Erfrischungsgetränke und als Teezusatz; als Farbstoff
in der afrikanischen Volksheilkunde: krampflösend, antibakteriell, wassertreibend, galletreibend, blutdrucksenkend, entzündungswidrig

