Habichtskraut

Pflanzengattung mit vielen Arten und Unterarten

Orangerotes Habichtskraut – Hieracium aurantiacum

Kleines Habichtskraut – Hieracium pilosella

Bildquelle: Kooperation Phytopharmaka

Verwendung in der Volksheilkunde:
als Diuretikum (Aufguss), Verdauungsbeschwerden, für Leber und Niere, als Augenwasser

Hildegard von Bingen

Das Habichtskraut ist kalt und gegessen stärkt es das Herz.
Es vermindert die schlechten Säfte, die sich an einer Stelle im Menschen sammeln. Aber wer es aus Notwendigkeit isst, soll es nicht allein oder einfach essen, weil es zu bitter ist, und deswegen soll er etwas Galgant oder etwas Zitwer beifügen und es, wie gesagt, essen, und es löst die kalten Säfte auf.

Physica 1.117

Küchenschelle

Pulsatilla vulgaris/pratensis

Kuhschelle, Osterblume, Schlafblume, Windblume, Wolfspfote

Blume des Jahres 1996

giftig • geschützt

ausdauernde Frühlingspflanze, sammeln nicht gestattet!

Droge: Kraut

Inhaltsstoffe: Scharfstoff (Protoanemonin), Saponine, Gerbstoffe

Anwendung: 
Innerlich bei Iritis, Skleritis, Netzhauterkrankungen, bei grauem und grünem Star (als Fertigextrakt); funktionelle Störungen der Genitalorgane, Neuralgien, Migräne, Unruhezustände (Homöopathie)

Monografie:  negativ

Nebenwirkungen

  • bei Berührung der frischen Pflanze Reizerscheinungen/Blasenbildung an Haut- und Schleimhäuten
  • innerlich bei hohen Dosen Nierenreizung
  • wirkt fruchtschädigend und abtreibend

Darstellung aus dem Buch HeilkräuterZeichnungen von Peter Baumann.
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