Nacht der Naturheilkunde 2021

Am 30. Januar habe ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen und mir viele interessante Beiträge zur Naturheilkunde angesehen. Alle Referenten waren sich einig, dass Naturheilkunde und Schulmedizin miteinander und nicht gegeneinander arbeiten sollten – zum Wohle des Patienten.
Es tat so gut das zu hören, denn es gibt zur Zeit viel Gegenwind für alle, die sich mit naturheilkundlichen Therapieformen beschäftigen; da wird man schnell in einen Topf mit „Schwurblern“ und „Aluhutträger“ geworfen.

Die Referenten und Themen waren u.a.:

  • Frau Dr. Uecker: Verbindung von Wissenschaft, Spiritualität und Heilkunst
  • Frau Dr. Paepke: Kompetenzzentrum Integrative Gynäkologie München, begleitende Misteltherapie
  • Graf Hoensbroech: Ceres Urtinkturen
  • Prof. Labenz und Dr. Ellwanger: Mikrobiom und mikrobiologische Therapie
  • Dr. Baumgartner: Misteltherapie

Besonders gefreut habe ich mich, dass Vorstandsmitglieder der beiden Gesellschaften in denen ich Mitglied bin, dabei waren:

  • Nora Laubstein, Heilpraktikerin: Präsidentin DNB und Vorstand ANME
  • Herr Prof. Langhorst: Vorstand GPT

Für alle Interessierten hier der Link zum Archiv, in dem alle Beiträge kostenlos und ohne Registrierung angesehen werden können:

https://www.amt-kongress.de/archiv-ndn-2021.php

Nacht der Naturheilkunde

Artemisia Arten

Artemisia spp.

Compositae = Korbblütler • Achtung > Allergien sind möglich!

Göttin Artemis = Schwester des Heilgottes Apollon, Herrin der wilden Tiere, galt als Amazone / Hexe / Schamanin, römisch: Diana

In Indien Shiva und Vishnu geweiht.

Geschenke der Göttin an die Frauen:

  • artemisia = Unversehrtheit (die Keuschheit der Göttin)
  • Erleichterung von Geburten; auch als Räucherung
  • Harmonisierung der Periode (Emmenagogum = Menstruations-auslösendes Mittel)
  • für Sitzbäder verwendet
  • abortiv > Geburtenkontrolle

Artemisia vulgaris • Beifuß

  • eine der ältesten Heilpflanzen
  • weibliche Pflanze
  • in Ägypten der Isis geweiht, später Venus und Diana
  • parthenis = Jungfrauenkraut
  • Mittel das Freundschaft und Liebe weckt
  • Strabon: Mutter der Kräuter
  • Symbol der Gesundheit
  • heidnische Zauberpflanze bei Sonnenwendritualen
  • Räuchermittel

Inhaltsstoffe:
verschiedene Bitterstoffe, ätherisches Öl mit Cineol, Thujon, Pinen

Hildegard von Bingen

Beifuß ist sehr heiß und sein Saft ist sehr nützlich. Und wenn er gekocht und in Mus gegessen wird, heilt er kranke Eingeweide und erwärmt den Magen.

Physica 1.107

Artemisia absinthium • Wermut/Absinth

  • in Ägypten im Wein und Bier
  • Wurmaustreibung
  • Wermutwein
  • mit Öl als Salbe gegen Mücken
  • Gegengift bei Opiumüberdosis
  • wurmtötend
  • abortiv

Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, ätherisches Öl mit viel Thujon (berauschend, psychedelisch > Absinthöl > führte zu Gehirnschäden „Absinthismus“)

Thujon auch in Rainfarn, Salbei, Lebensbaum

Hildegard von Bingen

Wermut ist sehr heiß und sehr wirkungsstark und meistert am besten alle Erschöpfungszustände.

Anwendung: Kopfschmerz, Brustbeschwerden, Gichtanfall, Ohrwürmer, Nierenschmerzen, Zahnschmerzen, Melancholie

Physica 1.109

Artemisia abrotanum • Eberraute

  • griech: abroton/abrotos = Glück, Wohlstand, Überfluß
  • männliche Pflanze
  • wurmtreibend

Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, ätherisches Öl, Alkaloid Abrotin

Anwendung beim Pferd:
als Tinktur oder Abrotanum Urtinktur bei Verdauungsstörungen, Abmagerung und Schwäche trotz wiederholter Entwurmung


Hildegard von Bingen

Eberraute ist warm und trocken und ihr Geruch – auch wenn etwas mit ihr bestrichen wird, das davon den Geruch abgibt – löst im Menschen Melancholie und Jähzorn aus und ermüdet sein Haupt.

Physica 1.106

Anwendung äußerlich bei Ausschlag, Beulen, Zusammenziehen der Glieder


Klostermedizin:
Fieber, Lungen- und Brustleiden, Frauenleiden, Hüftgicht/Rheuma, bei brennenden Augen, gegen Spulwürmer

Artemisia dracunculus • Estragon

  • dracunculus = kleiner Drache
  • galt als Giftbezwinger

Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Kumarine, Flavonoide, Bitter- und Gerbstoffe

Artemisia annua • Einjähriger Beifuss

  • wird seit langem in der TCM verwendet
  • in den 1970er Jahren wieder entdeckt und seitdem zur Herstellung eines wirksamen Malaria-Medikamentes „Artemisin

Cellagon® T.GO

Jeden Tag in Bestform

Heute stelle ich Ihnen das Mikronährstoffkonzentrat T.GO vor.
Mit seinem wunderbaren Kirschgeschmack ist es das Lieblingsgetränk meines Sohnes geworden.

Produktinformation der Firma Cellagon®

Profisportler wissen: Ohne eine gute Ernährung sind sportliche Höchstleistungen nicht möglich. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus unserer jahrelangen Zusammenarbeit mit deutschen Olympiastützpunkten haben wir in unserem Produkt Cellagon T.GO umgesetzt. Cellagon T.GO verhilft aktiven Menschen zu einer bedarfsgerechten Ernährung. Speziell ausgewählte Zutaten sorgen u. a. für eine gute Versorgung mit Kohlenhydraten, unterstützen die Konzentrationsfähigkeit und sorgen für eine rasche Regeneration nach der körperlichen Betätigung. Das in Cellagon T.GO enthaltene Niacin trägt zur Verminderung von Müdigkeit und Erschöpfung und zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Zudem tragen das enthaltene Magnesium zum Elektrolytausgleich und Eisen zu einer normalen kognitiven Funktion bei.

Zusammensetzung

Acerolakirsche (Vitamin C), Aloe Vera, Apfel, Aronia, Artischocke, Bierhefe (B-Vitamine), Blaubeere, Buchweizenkeim (B-Vitamine + Spurenelemente), Calcium, Carnitin (L-Carnitin), Cranberry, Dextrose, Eisen, Eiweißhydrolysat (Casein), Eiweißhydrolysat (Soja), Erdbeere, Fruchtpektin, Ginkgo, Ginseng, Glucosamin (pflanzlich), Gotu Kola, Granatapfel, Hagebutte, Hopfen, Ingwer, Johannisbeere (schwarz), Kardamom, Kirscharoma (natürlich), Kurkuma, Limette, Magnesium, Mangostan, Mate, Mineralwasser (natürlich), Noni, Öl (Mikroalge Schizochytrium sp.), Oligofructose, Pfeffer, Pfefferminz, Phytodroitin™, Quellwasser (levitiert), Quinoa (B-Vitamine), Reiskeim, Ribose (D-Ribose), Rosmarin, Sauerkirsche, Schisandra, Schwarzkarotte, Schwarznessel, Selen, Shiitake, Steviolglycoside, Traube, Traubenkern, Vitamin E (aus Sojaöl), Zink, Zitronenverbene
(Herstellerangaben)

Hier geht es zu meinem Cellagon-Shop.

Übrigens:
Cellagon gibt es auch in kleinen Sachets für unterwegs.
Eines enthält jeweils die Tagesration!

Ziest

Familie: Lippenblütler

Batunge / Rote Betonie
Stachys officinalis / Betonica officinalis

andere Namen:
Echter Ziest, Heil-Ziest, Heil-Batunge, Pfaffenblume, Zahnkraut, Zehrkraut

Beschreibung: 10-80 cm Staude, mehrjährig, mehr oder weniger behaart, Blüte purpur-rosa in 3-6 cm langer Scheinähre, im Norden selten

Vorkommen: magere Wiesen, Flachmoore, Heiden; liebt basenarme Böden

Inhaltsstoffe

  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Betonicin
  • Stachydrin (mit leicht blutstillenden Eigenschaften)

Anwendung in der Volksmedizin

  • bei Durchfall und Darmbeschwerden
  • zum Gurgeln und Spülen bei Zahnfleisch- und Rachenentzündung

Wissenswertes: schon im Altertum als Heilkraut benutzt

Hildegard von Bingen

Betonie ist mehr warm als kalt und sie zeigt an sich mehr die Zeichen des Verstehens als andere Kräuter, wie gezähmte und reine Tiere mehr mit dem Menschen verkehren als wilde Tiere. Und deshalb breitet die Täuschung  des Teufels manchmal  ihre Schatten über sie aus und auch über manch andere Kräuter, weil er selbst klug ist und auch alle Kräfte kennt, die in Kräutern sind. … Die Wärme der Betonie hat gleichsam eine einfangende Natur, weil sie das, was zurückgelassen ist, durch ihre Kraft zusammenfügt. … Aber kein Mensch soll Betonie irgendwie essen, denn wenn er sie äße, schädigt sie seinen Sinn und Verstand und macht ihn fast wahnsinnig.

Anwendung bei: Verlust des Verstandes, Alpträumen, Menstruationsstörungen, gegen Liebeszauber

Physica 1.128

Darstellung im
hortus sanitatis
Gart der Gesundheit
von 1485

Wald-Ziest – Stachys sylvatica

Waldnessel

Herkunft: fast ganz Europa

Beschreibung:  30-100 cm, mehrjährig, Blüte Juni bis September; unangenehmer Geruch; bildet Rhizom; Blätter ähnlich der Brennnessel, dicht abstehend und behaart; dunkelrote Blüten mit hellerer Zeichnung

Vorkommen: Waldränder, Waldwege, Gewässerufer; braucht wenig Licht

Inhaltsstoffe:  Stachydrin, Betonicin, Turicin, Gerbstoffe

Wissenswertes: steht dem Heil-Ziest nahe bezüglich der Inhaltsstoffe; wurde aber nur wenig als Heilpflanze genutzt

Sumpf-Ziest – Stachys palustris

Schweinsrübe

Beschreibung: treibt unterirdische Ausläufer, an denen sich im Herbst längliche, weiße Knollen entwickeln, die um 1 cm Durchmesser erreichen können (werden gerne von Schweinen gefressen)

Aufrechter Ziest – Stachys recta

Beschreikraut, Siderites

Wollziest

Cellagon Vitale plus®

Ernährung mit Köpfchen

Heute stelle ich Ihnen mein Lieblingsprodukt von Cellagon® vor, das ich täglich trinke.
In Kürze:

  • Enthält Kupfer, Magnesium, Biotin, Niacin, sowie die Vitamine B1, B2, B6, B12 und C für die Nervenzellen
  • Enthält Lutein, Zeaxanthin, Astaxanthin und hochwertige Lecithine
  • Unterliegt ständigen Tests bei unabhängigen Prüfanstalten
  • Produkt der „Kölner Liste“
  • Vegan
  • Gluten- und laktosefrei

Produktinformation

Unsere Leistungsgesellschaft verlangt uns viel ab: in der Schule, im Studium, im Beruf. Gehirn, Nerven und Augen müssen täglich Höchstleistungen vollbringen, für die wir sie optimal ernähren müssten.
Bereits im Ruhezustand beansprucht unser Gehirn fast ein Viertel des Energiebedarfs des gesamten Organismus für sich. Daran kann man schon erkennen, was die kleinen grauen Zellen jeden Tag für eine gigantische Arbeit verrichten müssen.
Es gibt Lebensmittel, die unsere Gehirn- und Nervenzellen in ihrer Funktion wirksam unterstützen. Zu diesem Zweck wurde Cellagon vitale plus auf Basis traditionellen Wissens und aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammengestellt. Die darin enthaltenen Vitamine B6 und B12 tragen u. a. zur normalen Funktion des Nervensystems und zur Verminderung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Zudem trägt Eisen zu einer normalen kognitiven Funktion bei.

Zusammensetzung

Acerolakirsche (Vitamin C), Apfel, Artischocke, Astaxanthin, Bierhefe (B-Vitamine), Brokkoli, Buchweizenkeim (B-Vitamine + Spurenelemente), Carnitin (L-Carnitin), Eisen, Fruchtpektin, Ginkgo, Gotu Kola, Hafer (grün), Holunderbeere, Johannisbeeraroma (natürlich), Johannisbeere (schwarz), Johannisbeersamenöl (schwarz), Lecithin (Soja), Limette, Lutein, Magnesium, Mate, Melisse, Mineralwasser (natürlich), Öl (Mikroalge Schizochytrium sp.), Oligofructose, Oligopeptide (Soja), Phosphatidylcholin (Lecithin), Phosphatidylserin (Lecithin), Quellwasser (levitiert), Quinoa (B-Vitamine), Reiskeim, Sauerkirsche, Schwarzkarotte, Selen, Steviolglycoside, Traube, Vitamin E (aus Sojaöl), Zeaxanthin, Zink, Zitronengras

(Herstellerangaben)

Hier geht es zu meinem Cellagon-Shop.