
Heute habe ich den Arzneipflanzengarten des Pharmazeutischen Instituts besucht.
Was für ein Kleinod mitten in der Stadt!

Mehrere hundert Pflanzen werden dort gehegt und gepflegt.

Es gibt auch ein kleines Gewächshaus mit wuchernder Pracht!



Heute habe ich den Arzneipflanzengarten des Pharmazeutischen Instituts besucht.
Was für ein Kleinod mitten in der Stadt!

Mehrere hundert Pflanzen werden dort gehegt und gepflegt.

Es gibt auch ein kleines Gewächshaus mit wuchernder Pracht!


Von diesem Wundermittel hatte ich schon einmal gelesen – hier ein schöner Artikel vom Archäologischen Museum Hamburg:

Das AMH ist übrigens einen Ausflug wert!
Eine bereits von Paracelsus beschriebene Opiumtinktur. Er glaubte, damit ein Allheilmittel erfunden zu haben, und nannte seine Tinktur daher auch Stein der Unsterblichkeit.
Seit seiner Erfindung im 16. Jahrhundert war Laudanum in Europa sehr verbreitet. Über mehrere Jahrhunderte wurde es als Universaltonikum und Wunderdroge verwendet.
Laudanum war frei verkäuflich und günstig, daher war es in allen Gesellschaftsschichten Europas sehr populär. Viele Menschen wurde damals abhängig.
Jeder Gott war für spezielle Krankheiten zuständig:
> Apoll für den Magen-Darm-Trakt
> Asklepios heilt alles
> Panakeia ist die Allesheilerin
Herakles bringt aus der Unterwelt das Bilsenkraut mit.
„Trank des Vergessens“
NEPENTHES = ohne Pein; enthält Opium und/oder Cannabis, heilt Sorgen und Leid, lässt Krankheiten vergessen.
Nikander/Nikandros von Kolophon: 197 – 135 v.C.: berühmt wegen seiner zwei toxikologischen Lehrgedichte: Theriaka und Alexipharmaka
Hippokrates: „Vater der Medizin“, begründet die rationale Medizin
Dioskurides: Pharmakologe, verfasst die „Arzneimittellehre“ (Materia Medica) und erhält von Heuresis (Göttin der Erfindungen) die Alraune
Theophrast: Schüler von Aristoteles, Botaniker, schreibt „Naturgeschichte der Gewächse“
Plinius: „Naturgeschichte“
Platon: Gesundheitslehre