Astragalus gummifer
Familie: Hülsenfrüchtler; Unterfamilie: Schmetterlingsblütler
Inhaltsstoff: gummiartiger Schleim aus den Stämmen
Wirkung: hohes Quellvermögen
Verwendung als Abführmittel, Bindemittel, Haftmittel
Familie: Hülsenfrüchtler; Unterfamilie: Schmetterlingsblütler
Inhaltsstoff: gummiartiger Schleim aus den Stämmen
Wirkung: hohes Quellvermögen
Verwendung als Abführmittel, Bindemittel, Haftmittel
andere Namen: Eppich, Peterlein, Silk
Giftpflanze des Jahres 2023
Familie: Doldenblütler – Apiaceae
Beschreibung: zweijährige Pflanze, grundständige Rosette, gezackte Blätter mit würzigem Duft, Blüte grüngelb
Herkunft: Mittelmeer
Droge: Kraut, Wurzel – die Früchte sind GIFTIG
Inhaltsstoffe:
in den Blättern Furocumarine, Vitamin C, Ätherisches Öl
die Saatkörner/Früchte enthalten Apiol
Wirkung:
Kraut und Wurzel: diuretisch;
Apiol der Früchte wirkt auf die glatte Muskulatur von Blase, Darum und Uterus; beim Mann aphrodisierend
Anwendung: Kraut und Wurzel zur Durchspülungstherapie bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß
Monografie: positiv für das Kraut;
Früchte negativ > abtreibende Wirkung, nierenschädigend, kann zu Herzrhythmusstörungen führen, in hohen Dosen Schädigung von Leber + MDT sowie Blutbildveränderungen (Poth, 2000)
Petersilie bringt den Mann aufs Pferd
Und die Frau unter die Erd!
Zu beachten: Tonussteigerung und Förderung der Kontraktion des Uterus (Samen und Wurzel wurden zur Abtreibung benutzt) > nicht während Schwangerschaft und Trächtigkeit
Pferd: als möglichst frische Futterbeigabe, bei Sommerekzem, Infekten, Arthrose
CAVE – nicht während der Trächtigkeit
Anwendung seit der Antike:
harntreibend, Prophylaxe von Harnsteinen, schwacher Magen, Bauchschmerzen


andere Namen:
Felber, Korbweide, Katzenstrauch, Weihbuschen
Familie: Weidengewächse / Salicaceae
Beschreibung: 300 Arten, farbige Rinde, zweihäusig (männliche und weibliche Pflanzen), Vermehrung durch Stecklinge; Blüten = Weidenkätzchen

Droge: Rinde
Inhaltsstoffe: Salicylsäureverbindungen, Glykoside, Flavonoide, Gerbstoffe
Wirkung:
schweißtreibend, schmerzlindernd, entwässernd
Anwendung:
fieberhafte Erkrankungen, rheumatische Beschwerden, Kopfschmerzen, Blutverdünnung
Monografie: positiv, ESCOP, HMPC
Zu beachten:
Überdosis greift den Magen an (gilt für isolierte Wirkstoffe > in der ganzen Pflanze sind noch weitere Inhaltsstoffe vorhanden ), NICHT für Schwangere/Trächtige geeignet!




Die Weide ist kalt und bedeutet die Laster, weil sie schön zu sein scheint.
Dem Menschen ist sie weniger nützlich; sie dient ihm zwar zu gewissen äußeren Dingen, taugt aber für keine Arzneien. Ihr Saft und ihre Frucht sind bitter und taugen nicht zur Verwendung des Menschen…
Physica 3.36
Die Salweide ist kalt und hat die gleiche Natur wie auch die Weide, außer dass die Salweide schwächer ist als die Weide, und so taugt und schadet sie zu allem wie auch die Weide.
Physica 3.37


Schwertliliengewächs
Die Pflanze ist giftig.


Die Leopardenblume wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt.


Solanaceae / Nachtschattengewächs – aus Südamerika
alle Pflanzenteile (besonders die Wurzeln) sind giftig


