Eisheilige

11. Mai – Mamertus

12. Mai – Pankratius

13. Mai – Servatius

14. Mai – Bonifatius

15. Mai – kalte Sophie

Pankratius und Servatius – die bringen Kälte und Verdruß.

Wer sein Schafe schert vor Servaz – dem ist die Wolle lieber als das Schaf.

Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.

Kälber gehören zu ihren Müttern

Eben habe ich den Mitglieder-Rundbrief von ProVieh im Briefkasten gefunden. Nachdem ich diese Organisation schon seit Jahren bewundere, bin ich seit Anfang des Jahres nun auch Mitglied. (Anmelden kann man sich online – geht ganz schnell und unproblematisch!)

Das Thema des Schreibens ist die muttergebundene Kälberaufzucht. Leider wird diese immer noch viel zu wenig praktiziert.
Als Verbraucher haben wir die Möglichkeit hier Einfluss zu nehmen! Werden auch Sie aktiv – bezahlen Sie einen fairen Preis für Ihre Milch und unterstützen Sie ein artgerechteres Leben der Milchkühe!

Mehr Infos zum Thema:

Artikel bei ProVieh

Artikel bei Ökolandbau

Broschüre FIBL

Mitglied werden bei ProVieh

Blauregen

Wisteria

Kletterpflanze
Hülsenfrüchtler • Schmetterlingsblütler
enthält in allen Teilen giftige Alkaloide

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Fotos gefallen.
Unter Angabe der Quelle dürfen sie gerne verwendet werden.

Bauernregeln zum Mai

Mai, kühl und naß,
füllt dem Bauern Scheune und Faß.

Ist der Mai recht heiß und trocken,
kriegt der Bauer kleine Brocken;
ist er aber feucht und kühl,
dann gibt’s der Frucht und Futter viel.

Mairegen
bringt Segen,
da wächst jedes Kind,
da wachsen die Blätter,
die Blumen geschwind.

Mairegen auf den Saaten –
dann regnet es Dukaten.

Schwarzkümmel

Echter Schwarzkümmel – Nigella sativa
Jungfer im Grünen – Nigella damascena

Familie: Hahnenfußgewächs / Ranunculaceae

Droge: Samen
Geruch: aromatisch
Geschmack: anfangs schwach bitter, später scharf-würzig und süßlich-nussig

Inhaltsstoffe:
bis 2,5 % ätherisches Öl (mit p-Cymen, Thymochinon, α-Thujen, α-Pinen), Alkaloide (Nigellidin), fettes Öl (33%), Saponin, Gerbstoffe, Bitterstoffe

Wirkung:

  • antientzündlich
  • antiproliferativ und antioxidativ bei Krebs (vor allem das Thymochinon)
  • stimuliert Immunabwehr
  • neuroprotektive Wirkung (an Hirn und Rückenmark)
  • Lernverhalten, Gedächtnis und Erinnerungsvermögen werden gesteigert
  • erhöht Remyelinisierung der Nerven > möglicherweise hilfreich bei Multipler Sklerose
  • schützt Leber, Lunge, Nieren, Magen
  • hypoglykämische Wirkung bei Diabetes mellitus
  • senkt Blutdruck und Herzfrequenz
  • diuretisch
  • galletreibend (Thymochinon)
  • antiasthmatisch, bei Bronchialspasmen (Nigellon)
  • im Versuch angstlösend, antidepressiv > erhöht die Serotoninkonzentration
  • bessert Hautbild bei Psoriasis
  • schützt möglicherweise vor Thrombosen
  • regt Milchproduktion an
  • antibakteriell, antiviral, gegen Plasmodien und Leishmanien

PERSÖNLICHE ANMERKUNG
Die meisten dieser Wirkungsnachweise erfolgten im Tierversuch – ob diese übertragbar sind ist fraglich.

Anwendung:

  • Volksheilkunde: bei Verdauungsbeschwerden, zur Anregung von Gallefluss und als Diuretikum
  • wegen seines aromatischen, scharfwürzigen Geschmacks als Gewürz
  • das fette Öl (Kaltpressung) ist würzig und ernährungsphysiologisch hochwertig > Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel
  • als „Pflegemittel“ für Schleimhäute in Bronchien, Genitalien und Verdauungsorganen
  • bei Hautkrankheiten
  • in den 90er Jahren für die Amalgamausleitung
  • beim Pferd mit chronischem Husten über das Futter
  • bei Hunden gegen Zecken

Geschichte:

  • seit dem Altertum als Heilmittel geschätzt
  • Gold der Pharaonen – das Öl wurde im Grab von Tutanchamun gefunden
  • in Papyrusrollen und der Bibel erwähnt
  • Samen wurden auf die Fladen gestreut
  • im frühen MA als Gewürz Schwartzer Coriander angebaut
Jungfer im Grünen

In meinem Shop finden Sie verschiedene Schwarzkümmel-Produkte für Tiere.