Hildegard von Bingen • Liber Divinorum Operum • 1. Teil, 4. Vision
Der neunte Monat ist die Zeit der Reife und zeigt sich nicht mehr schrecklich durch Unwetter. Allen überflüssigen Saft der Früchte, die zum Essen taugen, nimmt er weg. Denn er trägt alles sicher wie in einem Sack. … Die Seele aber legt einen sehr starken Panzer an, der aufs sorgfältigste gewebt und zusammengefügt ist, nämlich die GEDULD. … Die Geduld ist mit der Demut in den Höhen, indem sie den Hochmut überwindet. … und so hält sie alle Werke im richtigen Maß gleichsam in der REIFE. Was in Heiligkeit geschieht, heilt sie, indem sie es vor eitlem Ruhm schützt. Was in der Fäulnis der Sünden begangen wird, heilt sie, indem sei es von der Verzweiflung befreit. Die Geduld nämlich ist auf dem richtigen Weg …
Wie ist der
Verdauungstrakt beim Pferd aufgebaut?
Wie funktioniert Verdauung –
welches Organ macht was?
Welche Störungen können auftreten?
Kann Futter krank machen?
2. artgerechte Fütterung
Was bedeutet
„artgerecht“?
Welche Bedürfnisse hat der
Organismus?
Was braucht mein Pferd wirklich?
3. das Futter / Warenkunde
Bestandteile von
natürlichem Futter: Eiweiß, Kohlenhydrat, Fett
Rauhfutter – warum, wieviel, wie
oft
Zusatzfutter – ja oder nein:
Getreide, Mineralfutter, Öle etc.
Was ist drin im Futtersack? Lohnt
sich das?
4. Ausblick – Was kann/sollte ich ändern?
Ort: Sportheim Lepahn, Zum Sportplatz 4, 24211 Lepahn
Kosten: 55 Euro pro Person incl. Tagungsgetränke, kleiner Pausenimbiss, Script und Teilnahmebescheinigung
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – daher bitten wir um verbindliche Anmeldung unter: Tel: 0170 2777396 oder sportheim.lepahn(at)gmail.com
Der achte Monat ist mit seinen Kräften wie ein mächtiger Fürst, der alles in der Fülle seiner Macht besitzt. Daher strahlt er auch Freude aus. Er brennt in der Glut der Sonne, hat aber wegen einer gewissen Kühle bereist Tau. Durch seine Gewitter ist er schrecklich, weil sich die Sonne schon ihrem Niedergang zugeneigt hat.
Seine Eigenschaften zeigen sich in den Händen des Menschen, die sehr viele Werke vollbringen und die Macht des ganzen Körpers in sich tragen, denn alles, was sie können, ziehen sie an sich und speichern es, sodass der Mensch wegen der Werke seiner Hände oft gelobt wird. Ähnlich erkennt der Mensch auch durch den Geschmacksinn seines Mundes vollkommener als durch die übrigen Sinne die Kräfte von dem, was für ihn nahrhaft ist, und behält es in der Kraft seines Wissens, wie auch dieser Monat in seinen Kräften groß ist. Der Mensch hat auch Freude in sich, indem er weise unterscheidet, welche kalten und warmen Wesen seiner Gesundheit zuträglich sind, so wie auch dieser Monat die Glut der Sonne und die Kühle des Taus in sich hat. Denn in seinem Wissen wendet er sich ab von dem, was gefährlich und unnütz ist und sammelt das Gute und Nützliche. So vollenden die Hände kraftvoll in Rechtschaffenheit lobenswerte Werke, wie ein Baumeister in der Beherrschung seines Handwerks alle Teile seines Hauses errichtet, in dem er seine ganze Habe weise aufbewahrt.
andere Namen: Geißbart, Spierblume, Spierstaude, Wiesenkönigin
Familie: Rosengewächs
Vorkommen: in Sümpfen, Feuchtwiesen, an Bächen und Flussufern
Beschreibung: ausdauernde Staude mit kräftigem Wurzelstock, 1 bis 2 m hoch, blüht zur Sommersonnenwende cremeweiß „schaumig“; Blüten duften nach Honig und Vanille
Verwechslung: Filipendula vulgaris ist kleiner (bis 40 cm) und wächst auf trockenen Böden
zur Blutverdünnung – Achtung: nicht zusätzlich zu anderen Blutverdünnern (Marcumar etc.) verwenden
Menstruationsbeschwerden
hormonelle Migräne
Rheuma und Gicht
frische Blätter äußerlich als Wundauflage
Aromatherapie
zum Würzen in der Küche
Wissenswertes:
in den romanischen Ländern allgemein als »Königin der Wiesen« bezeichnet,
war eine heilige Pflanzen der Druiden
wurde zum Aromatisieren von Met benutzt
Vor allem in England als „Streublume“ zum Beduften der Räume. Elisabeth I. ließ ihre Gemächer damit einstreuen.
gute Bienenweide
Das Kunstwort Aspirin wurde zum Teil nach dieser Spierblume (Spirea) benannt. Spirea selbst kommt vom lateinischen spira (= Spirale), da sich die Samen wie kleine Spiralen drehen.
Das Kraut schmeckt stark nach Wintergrün (Gaultheria), mit dem das Mundspülwasser der Zahnärzte heutzutage oft aromatisiert wird.
Botanischer Garten der CAU Kiel
WICHTIG Zu Anwendung, Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitte einen erfahrenen Phytotherapeuten (Arzt, Apotheker, Heilpraktiker).
Küchengarten Eutin
In meinem Shop biete ich eine Mischung aus Weidenrinde-Mädesüß für Pferde an:
Beschreibung: Staude, die Einzelblüten bilden ein Körbchen, dass „Blüte“ genannt wird; Randblüten (Zungenblüten) weiß bis rosa, Röhrenblüten in der Mitte dottergelb
Vorkommen: Wiesen, Weiden, Rasenflächen; fast ganzjährig blühend; stellt kaum Ansprüche an den Boden
Droge: Blüten und Blätter, bester Sammelzeitpunkt 24. Juni (Johannistag)
Anwendung: alte Heilpflanze innerlich: im Salat oder auf Brot; bei Atemwegserkrankungen und schmerzender Periode; wirkt harntreibend und „blutreinigend“; bei Schwäche, Durchfall, Erkältung, bei Gicht und Rheuma, für die Leber; für die Seele – nach Traumata äußerlich:zerquetscht als Umschlag bei Verstauchungen, Wunden und Hautausschlägen
Kontraindikation: Schwangerschaft/Trächtigkeit > hat Einfluss auf die weiblichen Geschlechtsorgane
Anwendung bei Tieren: Pferd: Satteldruck, Wundversorgung Hund: als Nahrungsergänzung, in Honig als Hustenmittel, als Umschlag bei entzündeter Haut
Wissenswertes: Blüten öffnen sich morgens, schließen sich bei Regen, trübem Wetter und am Abend; können sich etwas nach der Sonne ausrichten; Bestäubung durch Kerbtiere; Blüten ertragen bei trockener Luft bis zu -15°C ohne Schaden
Bedeutung: Mutterliebe, christliche Tugenden: Reinheit, Anspruchslosigkeit, Bescheidenheit, ewiges Leben und Erlösung
Ich freue mich, wenn Ihnen meine Fotos gefallen. Unter Angabe der Quelle dürfen sie gerne verwendet werden.