Salbei

Salvia officinalis

Familie:   Lamiaceae/Lippenblütler

Herkunft:  Mittelmeerraum

Droge:  die getrockneten Blätter des Salvia officinalis
Es gibt viele Unterarten und Kulturformen, die sich nicht alle für therapeutische Zwecke eignen.

Geruch: typisch
Geschmack: würzig, herb, schwach bitter

Inhaltsstoffe:
ätherische Öle (in unterschiedlichen Zusammensetzungen): Thujon, Cineol, Campher, Pinen, Humulen…
Gerbstoffe (Rosmarinsäure), Salviol, Triterpene, Flavonoide, Bitterstoffe, Phenolcarbonsäuren, Harz, Organische Säuren u.a.
Spanischer Salbei enthält kein Thujon

Wirkung:
antibakteriell, antiviral, antihypertensiv, choleretisch, schweißhemmend
und -treibend, spasmolytisch/krampflösend, antioxidativ, appetitanregend, verdauungsfördernd

Anwendung:
bei Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Durchfall

  • als Tee/innerlich bei: Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Husten, Verdauungsstörungen, Blähungen
  • zum gurgeln bei Halsschmerzen
  • äußerlich bei: Hauterkrankungen, übermäßige Schweißbildung
  • Presssaft bei: Atherosklerose, Blasenentzündung, Bluthochdruck, Darmträgheit, Hautkrankheiten, Husten, Leberstörungen, Verschleimung

Vorsicht vor Überdosierung! Diese kann zu Magenschmerzen und Übelkeit/Erbrechen, Bluthochdruck, Herz- und Atembeschwerden führen.
Nicht während Schwangerschaft/Trächtigkeit verwenden.

Anwendung beim Pferd:
als leckerer und bekömmlicher Futterzusatz, für die Schweißregulation, als Hustenkraut, bei Hauterkrankungen, Sommerekzem, Satteldruck

Anwendung beim Hund:
als Honig oder Tee bei Husten, im Anti-Floh-Puder, als Zahnabreibung