Weizen

Triticum

  • Ährengras, einjährig, 0,7-1,6 m hoch, meist ohne Granen, stellt hohe Ansprüche an den Boden
  • eine der ältesten Kulturpflanzen
  • Anbau hauptsächlich von Winterweizen, seltener Sommerweizen
  • enthält 70% Stärke, 10-14% Eiweiß
  • Verwendung für Brot, Weizenbier, Kornbranntwein
  • Weizenkeimöl als Aufbaumittel bei Schwächeerscheinungen (regt den Stoffwechsel an)
  • Weizenkleie fördert eine gesunde Verdauung.

Weizen-Arten:

  • Weichweizen

    = Brotweizen = Triticum aestivum
    enthält viel Gluten, für Kuchenteig, feines Gebäck, Brot- und Pizzateig, für Malz, als Futtermittel, zur Stärkegewinnung

  • Hartweizen

    = Durum, Durumweizen, Glasweizen = Triticum durum
    für Teigwaren/Nudeln, Couscous, Bulgur

  • Einkorn

    = Triticum monococcum
    nur ein Korn auf der Ährenspindel, ältestes kultiviertes Getreide, besonders langes Stroh, anspruchslos und frosthart, 50% mehr Protein als normaler Weizen, mehr Betacarotin (Mehl ist gelblich), viele ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente

  • Emmer

    = Zweikorn, Amelkorn = Triticum didoccum
    reich an Eiweiß und Mineralstoffen, wenig Klebereiweiß; schmeckt herzhaft nussig, Verwendung für würziges, dunkles Bier

  • Dinkel

    Spelz/Schwabenkorn = Triticum aestivum subsp. spelta
    bereits im alten Ägypten angebaut, viele Mischformen, Spelzgetreide, bildet sehr lange Wurzeln,  geringe Ansprüche, winterhart, löst keine Allergien aus, Dinkel-Gluten hat eine besondere Eiweißfrequenz, sättigt langanhaltend (Ballaststoffe), regt den Stoffwechsel an, hat gute Backeigenschaften, reich an Vitamin A, E, B1, B2 und B3 (mehr als Gerste und Hafer), enthält wertvolle Fettsäuren und Mineralstoffe
    Grünkern: halbreife/milchreife Dinkelkörner werden geerntet und geröstet, danach entspelzt; Verabeitung zu Graupen, Gries und Mehl (nicht backfähig)

  • Kamut

    = Triticum durum x polonicum
    Hybride; Kamutkörner sind besonders groß und sehr nährstoffreich